Martaˋs Tagebuch

Ihr Lieben,

ich freue mich total, euch mal wieder eine kleine Geschichte aus Martaˋs Tagebuch hier vorstellen zu dürfen. Die liebe Trixie hat sie mir geschickt und ich muss sagen, in jedem ihrer so schön geschriebenen Sätze erkenne uns hier wieder. Danke, für diesen wunderschönen&amüsanten Text.

 

 

LIEBEN was wir machen

Liebes Tagebuch, bin schon wieder kräftig gewachsen. Kann auch schon viele tolle Dinge sagen und finde mich selbst äußerst gut. Meine Mami und mein Papi finden mich auch ziemlich gut, wenn ich nicht gerade wieder Dinge unternehme, die sie als anstrengend bezeichnen. Ich will nur die Welt entdecken. Möchte Kleider tragen und mit Mamas Klackerschuhen durch die Gegend flitzen. Ich möchte ihre Schminke teilen und sehen, was daraus wird, wenn ich sie an diesen schönen, großen Spiegel schmiere. Ich möchte wissen was passiert, wenn ich Mamis Nagellack auf den Boden kullern lasse. So wie neulich. Da nannte es meine Mami ein Drama -und rief weinend meine Omi um Hilfe. Er zerbrach und machte sich auf Papis neu eingebautem Holzboden breit. Sah so schön kräftig rot aus! Ich finde es spaßig, meine Hände im Klo zu waschen. Darauf sitzen finde ich eher gruselig, darin zu patschen witzig. Das verstehen Omi und Mami ganz und gar nicht. Sie erzählen mir immer wieder wie toll es wäre, wenn Martalein ein Plumps ins Klo machen würde und dass wir es ja auch schon ein Mal geschafft hätten. Mehr schlecht als recht. Das fand ich nämlich gar nicht gut. Ich saß auf diesem Thron und musste so dringend, dass es einfach PLOPP gemacht hat. Während Omi und Mami mit freudigen Augen und klatschenden Händen vor mir standen, habe ich mich so sehr erschrocken, dass ich ganz dolle weinen musste. Da haben wir es wieder. Es gibt so viele Dinge, die sie gut finden und ich nicht und genauso auch andersherum. Ich finde es total aufregend, Mamis Nachtschränkchen zu plündern. Finde da immer was zu naschen und sehr amüsant meine schokoladigen Hände an ihrer Bettwäsche abzureiben. Da sieht man wenigsten was man schaffen kann. Ich finde es so lustig, das Wasser beim Trinken ganz langsam wieder aus meinem Mund fließen zu lassen oder den Becher am Rande meines Mundes zu leeren. Danach „IHHHH-BAHHHH NASS“ zu rufen! Werde so oder so nach jeder Mahlzeit umgezogen. Außer wir machen PAPI-TAG. Der nimmt das nicht so streng und manchmal darf ich auch den ganzen Tag im Schlafi bleiben. Wenn wir ausgehen, zieht er mir nur ein hübsches Kleidchen darüber. Ich mag dieses An- und Ausgeziehe sowieso nicht so gerne. Papi ist so toll! Mami auch – aber anders. Ich finde es großartig, Mamis Waschmaschine mit sämtlichen Dingen zu füllen. Neulich habe ich mein Windelpacket hineingelegt und Mami hat es mit all der anderen Wäsche gewaschen. Das fand Mami schon gar nicht gut. Noch viel weniger gut fand sie, als ich Papis Cashmere Pulli (ohne, dass sie es merkte) reingelegt habe. Papi lässt ohnehin immer seine Klamotten überall herumliegen und bekommt mächtig schimpfe von Mami. Ich wollte nur für Ordnung sorgen, Mami aber fluchte: „Martaaaa!!! bitte wie soll ich das deinem Vater erklären? Der wird mir im Leben nicht glauben, dass du dieses Desaster fabriziert hast“. Ich denke, er wird es ihr schon glauben. Doch das ändert nichts daran, dass ich seine allergrößte PRINZESSIN bin. Mamis Freundin Emmi hat zwei Jungs. Sie findet mich großartig. Liebt es, wenn ich schicke Kleidchen trage. Sie sagt dann immer, dass sie auch so gern ein Mädchen, wie mich hätte. Mami meint, dass ich mindestens so wild wäre wie fünf Jungs und eine DIVA wie ein richtiges Mädchen. Sie sei auch manchmal sehr froh, wenn Schlafi-Zeit einkehrt und ich im Schlummer-Marta-Land stecke. Glaube alles richtig zu machen. Immerhin flüstern sie mir jeden Abend, wie glücklich sie darüber sind, dass es mich gibt. Ich denke, wir Kleinen Menschen, haben alles geschafft, wenn wir die Großen, an den Punkt gebracht haben, wo sie selbst merken, dass es der Welt nichts antut, sie aus unserem Blickwinkel zu sehen und in ihr so zu leben. Wir zerstören nicht, sondern wir lieben einfach nur das was wir machen.

 

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Babybauch und Chemoglatze

Als ich zum ersten Mal von Sandra und ihrer Geschichte bei facebook las, liefen mir Tränen über mein Gesicht. Ich konnte nicht glauben was da stand. Sofort wollte ich mehr über diese Frau, ihre Diagnose und ihre Entscheidung erfahren und schrieb sie an. Wir verstanden uns auf Anhieb super. Schnell stellte sich raus, dass Sandra zur gleichen Zeit schwanger war wie ich. Fast zeitgleich kamen unsere Kinder zur Welt. Doch unsere Schwangerschaften hätten unterschiedlicher kaum sein können. Während ich überglücklich und völlig beschwerdefrei meine Schwangerschaft in vollen Zügen genießen durfte, musste Sandra die wohl härteste Zeit ihres Lebens meistern.

Alles begann mit einer kleinen Veränderung in ihrer Brust. Zunächst dachte sich Sandra nichts weiter dabei. Sie war zu diesem Zeitpunkt bereits Mutter und war sich sicher, ein verfrühter Milcheinschuss wäre der Grund.

Doch die Veränderungen an der Brust wurden stärker. Bei dem nächsten Frauenarzttermin sprach Sandra das Thema an. Was ihr die Ärzte nun mitteilten, veränderte von jetzt auf gleich alles….

 

 

Es gibt sie also, die Geschichten die das Leben schreibt. Sandra hat ihre zu einem Buch verfasst, „Babybauch und Chemoglatze“ ist eine rührende Biographie, die betroffen macht – keine Frage. Aber sie ermutigt auch, an sich und den eigenen Lebenswillen zu glauben. Sandra geht es heute gut, auch wenn sie weiterhin in Behandlung ist und auch noch einige Zeit sein wird. Ihr Kleiner entwickelt sich prima und erfreut sich bester Gesundheit.

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass von jedem gekauften Buch 0,50 € an eine Krebsorganisation gespendet werden. Besstellen könnt ihr ein Exemplar hier helpful site.

Und dir Sandra, möchte ich danken für einen wunderschönen Drehtag, deine Offenheit und deinen Mut! Und alles Gute für dich, deinen Mann und deine zwei Rabauken  für die du so stark kämpfst…

 

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Martaˋs Tagebuch

Viel zu selten schaffe ich es momentan, mich mit meinen beiden Mutti-Mädels plus Kindern zu verabreden. Schuld ist natürlich der Job – was sonst? Naja und die ständigen Erkältungen die hier, Dank der Kita , ein und aus gehen.

Umso mehr freue ich mich dann wenn wir mal wieder ein Date haben, wir drei Mütter und unsere Kids. Und das sieht dann so aus: Die Minis spielen schön zusammen, teilen ihr Spielzeug, tanzen und toben gemeinsam und wir Muttis schlürfen unseren Latte.

Finde den Fehler…

Die Realität, ihr wisst was ich meine, sieht leider eher selten so aus. Eigentlich schreit mindestens eines der Kinder nach 5 Minuten, weil Kind 1 Kind 2 etwas lebensnotwendiges weggenommen hat, oder Kind 3 bekommt gerade einen Zahn, oder Kind 1 will nur noch auf Mamas Schoß, oder oder oder. Entspannt sind solche Treffen jedenfalls selten. Was nicht heißt, dass sie nicht trotzdem schön sind. In kürzester Zeit tauschen wir Mädels uns aus, um überhaupt was von dem Leben der anderen zu erfahren. Getreu dem Motto: In der Kürze liegt die Würze. Langes Vorgesabbel gibt es nicht. Wann hattet ihr Sex? Wann den letzten Streit? Wer hat zu- bzw. abgenommen? Welche Kinderkrankheiten gehen gerade in eurer Krippe rum usw. Wenn wir dann alle auf dem neuesten Stand sind, heißt es Sachen packen und ab nach Hause, Abendbrot vorbereiten. Herrlich.

Doch nicht nur für uns Mütter sind solche Treffen manchmal anstrengend, auch die Kleinen haben manchmal genug von dem ganzen Gequatsche und Getobe. Vormittags Kita, Nachmittags Babyschwimmen und dann noch ein Spieldate. Manchmal ist es zu viel. Das findet auch die kleine Marta, die hier regelmäßig Einblicke in ihr Tagebuch gewährt. Viel Spaß beim Lesen:

 

RAUM für Abendteuer

Liebes Tagebuch, heute waren wir wieder mit unserer Mama-Club Bande unterwegs, so nennt es meine Mami jedenfalls. Dazu gehören Lolle, Babo und Merle. Wir sind fast alle gleich alt und finden uns meistens ziemlich gut. Manchmal aber auch gar nicht. Ganz besonders nicht, wenn wir alle mit demselben Spiel spielen wollen. Babo beißt dann auch gerne mal zu. Das tut ungemein weh und seine Mama Anne schimpft wie verrückt. Einmal hat sie sogar ganz schnell alles eingepackt und ist nach Hause gefahren. Mami meinte, sie hätte sich so sehr für Babo geschämt, dass sie bloß davon wollte. Das kenne ich auch von meiner Mami. So wie heute. Während unsere Mamis laut gelacht und erzählt haben, haben wir ganz brav gespielt. Poppi, das ist Merles Mami, meinte das wir ganz vorbildlich seien und sie auf diesen Tag „einfach mal ganz entspannt Kaffee trinken“ hingefiebert hätte. Wir durften sogar Kekse und Kuchen naschen, Rote-Saftschorle trinken und Kakao. Das mögen wir alle ganz besonders gerne. Doch irgendwann hat es gereicht. Ich wusste gar nicht mehr wohin mit mir. Mein Körper wurde ganz schwer und um mich herum alles so furchtbar laut. Ich wollte nur noch zu meiner Mami. Die hat mich auf ihren Schoß genommen und während sie wild weitererzählt hat, mir abwechseln das Trinken in die Hand gedrückt oder den Schnulli in den Mund «gestopft«. Ich wollte das nicht, habe ihn auf den Boden geschmissen und vor lauter Verzweiflung angefangen zu weinen. Sie sagte zu den Mamis „seht ihr, dass meine ich, sie wird immer so extrem quengelig – das macht einen doch ganz verrückt, oder? – so ist sie in letzter Zeit nur noch“. Sie sah zu mir herab und fragte genervt: „was hast du denn nun schon wieder? vielleicht Hunger?. Ach Martalein, schau dir doch nochmal das hübsche Hoppelpferdchen von Lolle an, sie spielt so schön damit.“ … Poppi rief von hinten aus der Küche: „du – das ist bestimmt nur eine Phase“ und Annes nachdenklicher Blick führte zu – „fühl doch mal, die brütet bestimmt was aus“. Sie fachsimpelten. Ich aber wollte doch einfach nur nach Hause, in eine ruhige Gegend. Ich habe weder etwas ausgebrütet, noch Hunger oder Durst und spielen wollte ich schon gar nicht. Einfach nur RUHE. Warum verstehen das die Mamis einfach nicht? Es war ein langer Tag, wir haben getobt und jetzt muss mein kleiner Körper alles erst einmal verarbeiten. Ich bin nicht Babo, Lolle oder Merle. Lolle spielte noch ganz vergnügt weiter und Babo und Merle haben sich mal wieder in den Haaren gehabt. Ich aber bin Marta und wollte einfach nur weg!!!! Ich dachte für kurze Zeit schon, dass meine Mami das verstanden hätte, sie hatte nämlich schon dreimal Tschüss gesagt und flopp erzählte sie schon wieder von ganz anderen Dingen. Ich glaube sie hoffte insgeheime darauf, dass ich wieder mit den Puppen spielen gehe. Es blieb mir nichts anderes mehr übrig. Also schmiss ich mich auf den Boden und brüllte so laut ich konnte. Meine Mami legte den Super-Mami-Turbo ein und wir waren weg. Am Ende des Tages war ich das Trotzkind und Mami fix und foxi. Liebes Tagebuch, das hätte nicht sein müssen. Wir wollen ernst genommen werden und wenn wir eine Pause brauchen, dann brauchen wir sie auch. Wir wollen einen RAUM in dem wir Kraft schöpfen können, für die großen Abenteuer dieser wundervollen Welt.

 

 

 

 

 

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Blog-Post der Woche

Hallo ihr Lieben,

die aufmerksame Leserin unter euch wird festgestellt haben, dass es schon seit gefühlter Ewigkeit keinen Blog-Post der Woche mehr gab. Das wird jetzt geändert. Ab heute werde ich wieder regelmäßiger auf andere, interessante Mama-Bloggerinnen aufmerksam machen. Sei es, weil sie mich inspirieren, motivieren, nachdenklich oder auch mal traurig stimmen.

Heute habe ich einen wunderschönen und sehr informativen Beitrag von der lieben Jule für euch. Sie schreibt auf ihrem Blog Hebamme Zauberschön , von dem Beginn des Lebens. Bei ihr gibt es Pflegetipps für die Kleinsten oder Spielanregungen. Ganz wunderbar finde ich auch ihre zuckerfreien Rezepte. Jule arbeitet schon seit einigen Jahren als Hebamme. Auf ihrem Blog teilt sie ihre Erfahrungen und gibt oft alternative Denkanstöße im Umgang mit unseren Kindern. Sie liebt was sie tut – und ich liebe ihre tollen Beiträge. Bitte mehr davon. Bei Instagram könnt ihr sie übrigens auch finden (hebammezauberschön).

 

Das Pikler Dreick- gebaut von Jules Mann
Das Pikler Dreick- gebaut von Jules Mann

Bei ihrem Blogeintrag geht es um die Kinderärztin Emmi Pikler. Eine Frau, die das natürliche Spiel-, Lern-und Entwicklungsverhalten von Kinder erforscht und literarisch festgehalten hat.

Viel Spaß beim Lesen…

Hier gehts zum Artikel

 

 

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Martaˋs Tagebuch

Ihr Lieben,

die kleine Marta hat einen neuen Tagebucheintrag für euch. Verfasst von der lieben Trixie Augustina Wackerhagen. Es geht um das Hier und Jetzt und um Zeit. Die gemeinsame Zeit mit dem Kind. Wir Eltern kennen das Gefühl, wenn wir nach einem hektischen Tag, ohne viel Zeit zusammen verbracht zu haben, unsere Kinder ins Bett bringen und uns fragen? Bin ich heute für mein Kind wirklich da gewesen? Habe ich genügend mit ihm gekuschelt, gespielt und gelacht? Hab ich oft genug gesagt wie lieb ich es habe?

Ich habe dann manchmal ein schlechtes Gewissen und wünschte mir, der Tag hätte 35 Stunden. Hat er aber nicht und deswegen nehme ich mir immer öfter eine Auszeit. Lasse den Haushalt und das Handy liegen und kuschel, lache und sage meinem Kind, wie lieb ich es habe. Denn wie heißt es so schön? „Unser Alltag ist ihre Kindheit“

Und nun zu Marta…

 

 

SCHNELL & GLEICH

Liebes Tagebuch, ich liebe meine Mami. Sie ist meine große Heldin und wenn ich einmal so groß bin wie sie, möchte ich mindestens genauso viele Glitzerkleider und bunte Lippenstifte besitzen wie sie. Ich möchte die buntesten Sahnetorten zaubern und ein riesiges Tablett voller Fischstäbchen und Frikadellen kochen. Ich möchte den Sauger durch den Flur flitzen und Wäscherei-Chefin spielen – so wie sie. Ich möchte Mami sein und alles bestimmen dürfen. Ich liebe diese Tage, an denen meine Mami mich ihr kleines Helferlein nennt und mich alles mitmachen lässt. Wir gemeinsam kochen, putzen und waschen, durch den Supermarkt schlendern und an der Wursttheke ein «Wienerchen« abstauben. Dann gibt es aber auch Tage, die ich nicht so sehr schön finde. Sie heißen die: «SCHNELL-GLEICH-TAGE«. Mami sagt dann immer: «Martalein, gleich… Mami muss noch schnell telefonieren, Mami muss noch schnell eine Nachricht senden, Mami muss jetzt nur noch eben schnell die Trommel anwerfen und die Tasche packen und dann können wir ganz gleich spielen – versprochen. «Wenn dieses Schnell und Gleich kein Ende nimmt, beginne ich zu schimpfen. So als kleines Menschenkind, bleiben einem ja nicht sonderlich viele Möglichkeiten. Wir müssen unseren Unmut kundtun. Meine Mami kann das auch sehr gut. Wenn ich nicht aufhöre zu schimpfen wird ihre Stimme so leidig und es heißt: «Martalein was ist denn nun schon wieder, warum schimpft du denn die ganze Zeit?«. Ich höre natürlich nicht auf zu schimpfen. Dann endlich schnappt sie mich und wir beginnen zu spielen. Meist dauert es gar nicht lange, da macht es «bing« und sie hat schon wieder ihr «HALLOS« in der Hand. Während sie mit einer Hand das Spielauto wild durch die Gegend flitzen lässt, klagt sie dem anderen Ende, das man mit mir – Marta Meckerkind zu nichts kommen würde. Dasselbe erzählt sie Papi und Omi natürlich auch. Ich aber sitze da und warte nur darauf bis Mami doch endlich mal ein bisschen Zeit für mich hat. Da sagt einer, ich wäre das Marta Meckerkind. Liebes Tagebuch, unsere Mamis und Papis sind das allertollste was wir haben und wenn man uns glücklich machen möchte, dann braucht es nicht viel. Wir wünschen uns Zeit. Eine Zeit wo es nur uns gibt. Wo wir gesehen werden, wo uns zugehört wird, wo wir zusammen entdecken dürfen. Wo wir wissen, das auch wir das allertollste für sie sind.

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Gewonnen hat….

Ihr Lieben,

ich habe mich riesig über die große Teilnahme an meinem Gewinnspiel gefreut und gratuliere Nele zu dem großartigen Gewinn diovan 160 mg. Viel Spass mit der wunderschönen Walkjacke von PAMUK.

Und für alle anderen gibt es in wenigen Tagen noch eine kleine Überraschung als Dankeschön, für all die lieben Kommentare.

Ihr könnt gespannt sein!

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Gewinnspiel mit PAMUK

 

 

 

 

Manchmal könnte ich verzweifeln. Es gibt einfach zu viele, zu schöne Kinderklamotten. Teilweise zu erschwinglichen Preisen, manchmal aber auch völlig überteuert. Die Online-Shops für die Kleinsten erleben gerade einen absoluten Boom und auch die Modeketten wie H&M weiten ihr Angebot in puncto Kindermode immer mehr aus. Die Verführung für uns kaufwillige Mütter ist riesig. Trotzdem möchte ich versuchen, auf Qualität und nicht auf Masse zu setzen. Bio-Baumwoll-Stoffe, Fair Trade und Made in Germany – auf diese Aspekte lege ich wert.Ich bin in Sachen Handarbeit leider nicht sehr begabt. Umso besser, dass es da Draußen Frauen wie die liebe Daniela gibt. Ihr Label PAMUK vereint hochwertiges Material mit anspruchvoller Nähkunst. Für mich ein Grund, Daniela und ihr Label mal ein bißchen näher kennen zu lernen.

 

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Daniela erzähl uns doch mal…..

Wer so wunderschöne, handgemachte und hochwertige Baby- und Kindermode herstellt, der hat doch sicher selbst Kinder, oder?

Ja, ich habe 3 Kinder. Mein Sohn ist 13, meine große Tochter 8 und meine kleine Tochter grad 2 geworden.

Auf welche Dinge legst du besonders viel Wert bei der Auswahl deiner verwendeten Materialien?
Ich lege besonders auf hochwertige Stoffe, die so naturbelassen wie möglich sind wert. Also am liebsten habe ich Baumwolle, Schurwolle, Leinen und Seide. Ab und zu ist etwas Elastan dabei aber Jersey und Bündchen gibts nicht ohne.

Worauf sollte, deiner Meinung nach, bei der Herstellung von Baby- und Kindermode besonders geachtet werden?

Ich denke, das eigentlich jedes Kleidungsstück frei von Giftstoffen und schädlichen Farbstoffen etc. sein sollte. Besonders sind natürlich kleine Babys und Kinder im Fokus hierbei. Sie haben weniger Abwehrkräfte und sollten so wenig wie möglich mit schädlichen Substanzen in Berührung kommen.

Inwieweit halten deine Stücke dem Herbstwetter stand? 

Unsere Walkjacken und Walkoveralls sind sehr robust und bestens für Herbst und Winter geeignet. Auch im kalten Frühling sind sie die perfekte Wahl. Sie nehmen in den feuchten Monaten viel Feuchtigkeit auf ohne aber den Träger nass werden zu lassen. Sie können auch schmutzig werden, ohne das die Flecken bleiben. Nach dem Trocknen kann man den meisten Schmutz abklopfen. Walk sollte wenn möglich per Hand und kalt gewaschen werden. In der Waschmaschine geht es mit einem guten Wollwaschmittel im Kaltwaschprogramm und bei geringer Umdrehungszahl. Kein Schleudern, kein auswringen. Am Besten liegend trocknen lassen.

 

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Welcher Look beschreibt dein Label am besten?

Unsere Sachen sind zeitlos, klassisch und passen zu vielen anderen Kleidungsstücken super. Sie sind nicht grell und wirken sehr hochwertig. Selbstgenähte Sachen fallen schnell auf und so bekommme ich oft Komplimente für meine Stücke – da freue ich mich immer sehr.
Auch die Hosen und Kleider haben einen klassischen Look, sind gemütlich und gut kombinierbar.

 

 

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Was Daniela sonst noch zu sagen hat….

Ich bin gegen dieses unsinnige Horten und Kaufen von Kleidung, nur weil sie grad im Trend liegt und super billig überall zu haben ist. Ich halte viel von Slowfashion und generell von Entschleunigung im Leben. Dieses rastlose Leben, von einem Termin zum anderen, immer gehetzt ohne zu merken was wirklich wichtig ist, ist nicht meins. Ich habe das für mich schon vor einiger Zeit entdeckt und lebe mein Leben bewusst in Richtung mehr Entspannung, Ruhe und Gelassenheit.

Ich habe natürlich nicht jeden Tag nur Ruhe um mich herum. Mit 3 Kindern und als selbständige Frau wäre das schon verwunderlich 🙂 Um mit meinem Stress besser klar zu kommen, laufe ich fast jeden Tag, suche die Entspannung durch Sport. Abschalten. Nur für sich etwas tun. Ein gutes Ventil 🙂

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Danke für den kleinen Einblick in deine Mama-Arbeitswelt.

Nun seid ihr an der Reihe. Gewinnt mit etwas Glück eine PAMUK Walkjacke.

Wie kann ich gewinnen?

1 Folge MadameMamaBlog & PAMUKhandmadeinberlin bei Instagram und hinterlasse auf dem MadameMamaBlog Account unter dem Verlosungs-Foto einen Kommentar. 

Oder

2 Falls du kein Instagrammer bist, dann hinterlasse hier auf dem Blog einen Kommentar unter dem Beitrag

 

So, nun bist du dabei. Beachte bitte noch die…

Teilnahmebedingungen:

Teilnahmeschluss: Dienstag, der 11. Oktober 2016 um 22:00 Uhr.
Der Gewinner oder die Gewinnerin wird per Zufall ausgelost und hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Instagram bekanntgegeben.Meldet sich der Gewinner / die Gewinnerin nicht innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntgabe, verfällt der Gewinn.
Name und Anschrift des Gewinners werden gegebenenfalls an die teilnehmenden Kooperationspartner zwecks des Gewinnversands weitergegeben.
Teilnahme ab 14 Jahren.
Das Gewinnspiel gilt nur für Teilnehmer mit Postadresse in Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden.

 

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Marta’s Tagebuch

Hallo ihr Lieben,

ich habe euch vor einiger Zeit von der Kinderbuchautorin Trixie Augustina Wackerhagen und ihrem Buch „Ein Jahr Groß  Mein Tagebuch über ein aufregendes ersten Jahr “ erzählt. An dieser Stelle freue ich mich so sehr, euch zu sagen, dass die liebe Trixie oder besser gesagt, die kleine Marta, uns nun regelmäßig aus ihrem aufregenden  Leben berichten wird. 

Heute gehts um die wohl süßeste Versuchung des Sommers…. 

Viel Spass….

 

 

ROSA ZAUBERCREME

Liebes Tagebuch, ich bin es Marta. Ich bin schon so groß geworden. Ich kann laufen, ich weiß was meine Nase ist, ich kann zeigen wie groß ich bin und ich kann sogar schon „Eis“ sagen. Ich liebe es Eis zu sagen. Das habe ich ganz einfach und schnell verstanden. Ich erzähle dir mal wie: wie du weißt, geht meine Mami liebend gerne mit mir spazieren. In letzter Zeit steht da so ein großes. Auto. Da gibt es bunte Kugeln und diese bunte Kugeln haben bunte Kügelchen darauf. Meine Mami hat mich davon einmal kosten lassen. Jetzt weiß ich auch warum wir dort immer einen Stop machen und sie sich immer so was feines kauft. Mami hat mir bisher immer das Unterteil von der Kugel gegeben. Das fand ich auch sehr lecker. Doch seit ich von ihrer köstlichen, rosa Kugel probiert habe, möchte ich nicht mehr nur dieses Untergestell, sondern von dem wahren Zauber kosten. Das schmeckt so herrlich süß! Gestern aber wollte sie mich erst gar nicht davon schmecken lassen, hat den Eismann nach einer nackten Waffel gefragt, herzhaft an Ihrem Eis geschleckt und mir dieses Ding in die Hand gedrückt. Sie hat breit gegrinst und sowas gesagt wie: „das ist die beste Taktik um selbst in Ruhe genießen zu können“. Da hat sie falsch gedacht, das wollte ich natürlich nicht! Wenn sie es so lecker findet, dann soll sie es doch bitte selbst essen. Habe es natürlich wutentbrannt aus dem Wagen geschmissen und so gut ich konnte gemeckert.

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Meine Mami fand das gar nicht gut. Sie wird dann immer so hektisch. Da waren ganz viele Leute um uns herum und mussten lachen. Sie alle haben gelacht nur meine Mami nicht! Die war vielmehr damit beschäftigt meine WUT zu erklären: „sie ist ein kleiner Wutzwerg – ist bestimmt nur eine Phase“. Ich aber habe mit meinen Fingerchen auf den Wagen gezeigt und da war es auf einmal – es kam einfach so aus meinem Mund heraus: „EIS EIS“. Der Mann hat gelacht und gesagt: „sie will doch einfach nur ein Eis“. Mami grinste – so grinst sie nur wenn sie etwas überhaupt nicht lustig findet. Der Mann gab Mami, so eine runde Waffel mit einem großen Klecks rosa Zaubercreme darauf. Nur für mich! Ich strahlte bis über beide Ohren. Mami schnaubte laut, schüttelte den Kopf und fragte wo das mit mir noch hinführen soll: „du kleines Schleckermäulchen, vor drei Wochen warst du noch über einen Dinkelkeks glücklich, danach war es die Waffel und jetzt muss es schon ein eigenes Eis sein.“ Mir war das ganz schnurzpiepsegal! Während Mami mit der „Eiscreme-Schlange“ über meinen eisernen Willen diskutierte, schleckte ich genüsslich an meinem Eis. Die einen sagten: „ist doch süß“, die anderen sagten: „na – da können sie sich noch auf etwas gefasst machen, sie hat einen ziemlich starken Willen“. Liebes Tagebuch, da haben sie gute Ratschläge. Verstehen nicht wie KIND sowas haben will und selbst stehen sie bis zur Straße, weil sie von dieser leckeren Creme nicht genug bekommen können.

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Erkältung und nun?

Die Nase läuft, die Stirn glüht und in der Nacht kommt der Husten. Eine Erkältung ist wirklich keine schöne Sache. Die Nächte sind kurz und die Nerven meist noch kürzer. Doch deswegen gleich zu Medikamenten greifen? Lieber nicht!

Gerade bei den Kleinsten finde ich, sollte man versuchen mit Naturheilmitteln die Erkältung zu überstehen. Heute möchte ich euch ein paar Hausmittelchen ans Herz legen, die bei uns wirklich immer helfen.

Bei Husten

Sobald meine Tochter anfängt zu Husten, setze ich Zwiebelsaft an. Dazu nehme ich eine große Zwiebel, schneide sie in mehrere Scheiben und stapel diese immer abwechselnd mit einem Löffel Honig in einem Glas und lasse es über Nacht im Kühlschrank stehen (alternativ geht auch brauner Rohrzucker). Es bildet sich ein Saft, der hervorragend als Hustensaft dient. Dreimal täglich einen Teelöffel verabreichen.

Um den Rachen schön feucht zu halten, verteile ich in der ganzen Wohnung Schalen mit Thymianwasser. Dazu einfach Thymianzweige mit heißem Wasser übergießen und verdampfen lassen. Funktioniert auch mit Kamille.

In der Nacht ist der Husten bekanntlich besonders stark. Hier helfen Bienenwachswickel. Bienenwachsplatten bekommt ihr im Internet. Einfach die Brust mit Thymian-Myrte-Balsam einschmieren, Bienenwachsplatte so zuschneiden, dass der Brustkorb bedeckt ist und mit einem Fön etwas anwärmen (Vorsicht nicht zu heiß!) Dann auf den Brustkorb legen, mit etwas Heilwolle abdecken und mit einem Leinentuch umwickeln. Einen etwas engeren Body drüber und fertig. Der Geruch vom Bienenwachs beruhigt auch die Sinne.

Bei Fieber

Fieber ist ja eigentlich ein gutes Zeichen. Der Körper kämpft mit der Temperatur gegen die Krankheitserreger an. Unterstützen kann man ihn dabei mit 2-3 Tassen Lindenblütentee. Er bringt den Körper zum Schwitzen und wirkt besonders lindernd auf Atemwegsinfekte und Symptome wie Hustenreiz und Halsschmerzen. Zudem wird ihm eine krampflösende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung zugesprochen. Einfach einen Teelöffel mit 150 ml kochendem Wasser aufgießen.

Ansonsten hilft natürlich gaaaaaanz viel Schlaf und viel Liebe.

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Ein Jahr Groß

Das erste Jahr mit meiner Tochter war wohl das aufregendste meines bisherigen Lebens. Alles war neu, jede Minute meines Alltags wurde neu getaktet. Drehte sich mein Kosmos , bis dahin, vordergründig um mich selbst, so stand nun meine Tochter im Mittelpunkt. Sie entschied, wann Nacht und wann Tag war, sie entschied über die Länge unserer Autofahrten und darüber, ob es Mama unter die Dusche schaffen würde oder nicht.

Da waren die ersten Kinderkrankheiten, das erste Mal Fieber und der erste Zahn. Die Überlegung ob Zäpfchen oder Globoli besser helfen würden und ob Bio-Essen wirklich notwendig ist. Die ersten Schuhe wurden sorgfältig ausgesucht und für viel Geld gekauft. Und dann war da noch der erste Geburtstag. Was für eine Aufregung, ein wunderbares Gartenfest mit vielen Freunden und der ganzen Familie bei Schokotorte und Sonnenschein.

Es waren anstrengende aber zugleich auch wunderschöne zwölf Monate. Es wurde viel gelacht, manchmal geweint, oft gestaunt und vorallem ganz viel erforscht.

All diese ersten Begegnungen, Erfahrungen und Gefühle hat die Kinderbuchautorin und zweifache Mutter Trixie Augustina Wackerhagen in einem Buch festgehalten: „Ein Jahr Groß, Mein Tagebuch über ein aufregendes erstes Jahr“, erzählt aus der Sicht der kleinen Marta.

 

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Trixie Augustina Wackerhagen

 

Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Kapitel: Fieber ist doof

Liebes Tagebuch, gestern ging es mir gar nicht gut. Mein ganzer Körper war müde und erschöpft, und mir war auch ganz heiß, und alles war doof. Ich musste sehr laut weinen, und weder Mami noch Papi konnten mich beruhigen. Sie begannen lauthals zu überlegen, was mir nur fehlen könnte. Nachdem sie mir zwei Mal das Windelchen gewechselt, mich umgezogen, mir etwas vorgesummt hatten und selbst mein Lieblingsplatz (Mamis Brust) nichts mehr brachte, nahm Mami ihr heiliges Gerät in die Hand und rief Omi an….“

 

Trixie, erzähl uns mal…

Was hat dich dazu bewegt, dieses Buch zu schreiben?

Ich schreibe schon sehr lange (unabhängig vom Mami sein), mich haben schon immer die unmittelbaren Umstände meines Lebens interessiert und als ich Mami wurde ganz besonders die kleinen Wesen und ihre Großen Vorbilder (Mama, Papa, Omi, Opi,,,). Als unsere erste Tochter geboren wurde, lebten wir in einer fremden Stadt und beide Familien viele Kilometer entfernt. Sie wollten immer informiert sein und so berichtete ich in regelmäßigen Abständen aus Sicht der kleinen Augen. Ich besuchte Krabbelgruppen und war im regen Austausch mit „Erst-Mamis“. Die Kombi aus, Oma und Opa Berichte, zahlreichen Beobachtungen kleiner Wesen (auch die großen ) und die Faszination des allerersten Lebensjahres ließ klein Marta entstehen. Mir kam der Gedanke ein Buch daraus entstehen zu lassen um es mit anderen teilen zu können. Eine Reise begann. So traf ich auf eine Freundin aus alten Schulzeiten in Bochum – Jasmin Keune – sie illustrierte einen Teil der Erfahrungen von Marta. Am Ende fügte sich das Puzzle und „Ein Jahr Groß“ war entstanden.

Du erzählst in dem Buch von deinem Mama-Club. Sind diese Mama Treffen heute das, was früher Die eigene Mutter war. Sprich: wird heute zu wenig Wissen über das Mamasein aus der eigenen Familie weitergegeben?

Der Mama Club war für mich eine großartige Unterstützung. Erstes Kind in einer fremden Stadt und beide Familien sehr weit weg… Der Club aus Erstlings-Mamis kann bestimmt nicht das Wissen von erfahrenen Mamis ersetzen. Ich denke, dass sollte man nicht vergleichen. Beides ist auf seine Art und Weise etwas ganz wertvolles. Ich persönlich bin ein großer Freund davon, „Wissen“ von Müttern, Omas oder gar Uromis anzunehmen. Doch am Ende, ob Mama – Club oder wertvolles Wissen aus der Familie sollte nur ein „Ratgeber“ sein, aber nicht zu Verwirrung des ganz eigenen Muttergefühls führen. Meine Beobachtungen haben auch festgestellt, dass zu viel Input von außen ganz schön verwirren kann und „Mama“ auf sich ruhig mehr Vertrauen DARF und MUSS.

Du schreibst in deinem Buch, dass deine Mama dir oft hilft, aber auch, dass du trotzdem deinen eigenen Weg mit deiner Tochter gehen willst. Ist das manchmal auch ein Spagat?

Auch ich nehme gerne Ratschläge an. Finde es toll Wissen weitergereicht zu bekommen aber am Ende sage ich mir immer: „Jede Mutter ist die beste für ihr Kind.“ Ich bin glücklicherweise von einer sehr lieben Familie umgeben. Keiner spielt sich als Oberlehrer auf. Doch ich habe auch anderes schon oft gehört und ich denke das Wort ABGRENZEN trifft es am besten. Natürlich gab es bei mir auch schon Situationen die mich verunsichert haben. Ich glaube es braucht ein bisschen Zeit, selbstsicher zu werden ( daran arbeite ich auch noch 😃) und sich in manchen Situationen nicht so fühlen zu müssen, sich für irgendetwas zu rechtfertigen, zum Beispiel wenn ein Kind schreit -permanent. Dann fühlen sich viele Mütter gleich als müssten sie das jetzt begründen. Nimmt man die Sicht des Kindes – ist es wieder ganz einfach…

Welche Herausforderungen waren für dich am größten als Neumama?

Es gab schon einige Herausforderungen in meiner kurzen Mami- Karriere. Ich hätte nicht gedacht, dass dieses erste Jahr so ein richtiges „Kennenlern-Jahr“ wird. Da wächst 9 Monate ein Menschenkind in mir heran – mein Fleisch und Blut und dann ist es geboren und du kannst es oft nicht verstehen. Bekommst Schweißausbrüche weil es nachts alle 2 Stunden aufschreit oder 40 Grad Fieber hat und du denkst gleich ins KH fahren zu müssen. Natürlich schmunzelt man kurze Zeit später darüber und man belehrt andere, dass hohes Fieber bei Babys keine Seltenheit ist und nachts ein Zahn mal zu schaffen macht aber in dem Moment denkt man die Welt geht unter. Das Buch hat mir sehr geholfen von gewünschten Strukturen und Rastern der „Großen“ los zu lassen. Beispiel : stillen nach Zeitplan, schlafen im eigenen Bettchen, am besten von 19:00 Uhr bis in der Früh, sich von der Sahneseite präsentieren wenn wir ausgehen, usw…. Ich finde dieses erste Jahr wahnsinnig spannend. Nicht nur das Kind lernt so enorm viel (von einfach nur da liegen bis hin zum laufen) sondern auch WIR als Eltern lernen einen „neuen“ Menschen – unser Kind kennen. Glaube deshalb läuft am Anfang gerne auch alles mal drüber und drunter. Die Figur Marta, hat mich alles besser verstehen lassen und mir den Druck genommen eine perfekte Mama sein zu wollen – denn die ist jeder ganz automatisch für sein Kind ohne dabei einen Kopfstand und gleichzeitig einen Purzelbaum machen zu müssen.

 

Vielen Dank liebe Trixie für den kleinen Einblick in deine Mama-Welt und hoffentlich dürfen wir uns bald über ein zweites Buch von dir freuen.  „Ein Jahr Groß, Mein Tagebuch über ein aufregendes erstes Jahr“ ist auf jeden Fall ein prima „Mutmachbuch“  für alle Baby-Neulinge unter uns und gehört ganz klar auf die Geschenkeliste einer jeden Babyshowerparty…

ISBN: 978-3-7386-6655-7

Erhältlich in jeder Buchhandlung und über amazon

 

 

 

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