Lass uns zum Balaton fahren…

Selbst mehrere hundert Meter vom Ufer entfernt ist der See kaum einen Meter tief – kein Wunder also, dass besonders Familien mit Kleinkindern dieses riesige „Plantschbecken“ schätzen.

 

Was wisst ihr über den größten See Mitteleuropas? Nicht viel? Ich auch nicht. Bis ich ihn besucht habe und mich Hals über Kopf in ihn und seine Umgebung verliebt habe.

Der Balaton galt viele Jahre als Hochburg für lange Partynächte und günstige Pauschalurlaube. Demnach hielt sich meine Begeisterung in Grenzen, als mein Freund den Balaton als Reiseziel für einen Familienurlaub vorschlug. Als er mir aber die Airbnb-Unterkunft zeigte, die er vor hatte zu buchen, da ließ ich mich auf das Abenteuer ein, denn das alte Weinhaus sah wirklich zum verlieben aus.

 

Und was soll ich sagen? Ich wurde mehr als positiv überrascht. Die Landschaft rund um den See ist wunderschön, so ländlich und verträumt. Kleine,  alte Häuschen mit wunderschönen Gärten. Prächtige Pfirsichbäume, Sonnenblumenfelder die sich kilometerweit über die Landschaft erstrecken und an jeder Straßenecke Stände an denen die größten Wassermelonen die ich je gesehen habe, verkauft werden.

Rund um den See gibt es zahlreiche Badebuchten, die nicht nur sehr gepflegt, sondern auch super kinderfreundlich sind. Jede Badebucht bietet einen großen Sandspielplatz, Boote zum Verleih und es gibt meist auch ein nettes Restaurant direkt nebenan. Alles sehr familienfreundlich.

 

„Geschichte und Tradition, eine Sammlung wehmütiger Märchen, Stolz der Vergangenheit und strahlende Hoffnung der Zukunft“,

schreibt der Schriftsteller Károly Eötvös über den Balaton 

Besonders empfehle ich einen Besuch der kleinen Halbinsel Tihany am Nordufer des Balatons. Das kleine Städtchen liegt auf einem Berg und bietet einen großartigen Blick über den See. Hier sollte man sich unbedingt ein Plätzchen in einem der süßen, traditionellen Restaurants mit Seeblick sichern und danach einen Blick in die historische Abtei werfen.

 

Wer Eis liebt sollte unbedingt im Levendula vorbeischauen. Viele von den super leckeren Eiskreationen sind mit einer Prise Lavendel gespickt, die Region ist bekannt für den Anbau der lila Pflanze. Eine wahre Gaumenfreude. Mein persönlicher Liebling: Dunkle Schokolade und Erdbeere/Minze. Wir waren dort fast jeden Abend….

 

Um beim Thema Essen zu bleiben, möchte ich euch unbedingt noch von einem großartigen Event erzählen. Das Visual Art Festival findet einmal  im Jahr am Balaton satt. Ein kleines Künstler-Festival in einem kleinen Dorf. Hier gibt es jede Menge Kleinkunst und sehr leckeres, traditionelles Essen. Auch die Kleinsten kommen auf ihre Kosten, entweder bei ei er Fahrt im historischen Kinderkarrussel oder beim Baden im kleinen Dorfbach. Die Bewohner des Dorfes öffnen ihre Höfe und bieten den selbst angebauten Wein zur Verkostung an, während auf den kleinen Bühnen Musiker aus der Region auftreten. Ein wunderschönes Festival, dass so wunderbar unaufgeregt war….

 

Der Balaton hat mich nicht nur durch seine fabelhafte Natur überzeugt, es waren auch die Menschen und das ganz besondere Flair, was uns garantiert noch einmal an diesen großartigen See führen wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hüttenliebe

 

 

Abschalten.Durchatmen.Natur.

 

Genau danach war mir. Kein Großstadtlärm, kein ständiges Begrenzen meiner Tochter, weil sie wieder mal zu nah an der Straße läuft, oder die Glasscherben zerbrochnerer Bierflaschen aufhebt….

Das Kind einfach mal laufen lassen…..

In der Stadt ist das eigentlich unmöglich. Dabei sollten Kinder nicht ständig in ihrem Entdeckergeist gestoppt werden, nur weil es die äußeren Umstände nicht zulassen. Sie sollten frei sein. Frei die Welt erkunden. Einem Schmetterling nachlaufen, wenn ihnen danach ist.

Und so suchte ich bei Airbnb nach genau so einem Ort. Ein paar Klicks später fand ich ihn – eine einsame Hütte in Niederösterreich. Genauer gesagt im Waldviertel, ca. 1 1/2 Stunden von Wien entfernt.

Wiese, Wald und Wildschwein. Mehr wollte ich nicht. Die Beschreibung erinnerte mich sehr an eine Airbnb Unterkunft die ich vor einem Jahr besucht hatte, schaut mal hier. Ich musste also nicht lange überlegen. Diese Hütte sollte für 5 Tage unser Zuhause, unsere Oase sein.

Nina, die Gastgeberin hat ebenfalls zwei Kinder und nebenbei hat sie gerade eine Ausbildung zur Kräuterpädagogin gemacht. Ihr Wissen gibt sie gern während einer Führung durch ihren wunderschönen Garten kund, bei der Gelegenheit empfehle ich sehr, sich von ihr eine leckere Kräuterteemischung zupfen zu lassen.

Wer mag, darf auf Tuchfühlung mit Ninas Isländern gehen. Die finden auf dem Hof ihr Gnadenbrot und lassen sich nur zu gern von kleinen Kinderhänden streicheln. Mama&Papa sollten sich unbedingt in der beleuteten Kuppel, die hat Ninas Mann übrigens selbst gebaut, eine Klangmassage gönnen. Entspannung pur.

 

Mein persönliches Highlight war definitiv das Lagerfeuer am letzten Abend. Ganz traditionell mit Stockbrot, kokelnden Kindern und dem selbtgemachten Honiglikörchen. Ein Träumchen!

An einem etwas verregneten Tag zog es uns in den Wald, wo wir unter dem schützenden Blätterdach ein wunderschönes Holztippi gebaut haben. Geschmückt wurde es mit allem, was wir im Wald gefunden haben. So zierte eine alte Blechdose das Dach und eine Bussardfeder diente als Traumfänger. Übrigens, eines meiner Lieblingsspiele „Sachenfinder“, wir sammeln alles, was wir auf der Straße oder andernorts finden  und legen es in unsere Schatzkiste. Ganz so wie Pippi Langstrumpf.

Doch das Schönste, was mein Herz am meisten berührt hat, war die wachsende Selbstständigkeit&Selbstsicherheit meiner Tochter. Jeden Tag entfernte sie sich mehr von uns und wurde mutiger. Sie lief wie selbstverständlich über die Sommerwiese und jagte dem kleinen, gelben Schmetterling nach..Natur stärkt – jung&alt.

 

 

 

 

NATURELOVE ❤️

 

 

 

 

 

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Einmal Hauptstadt und zurück

„Berlin ist immer Reise wert“

Ein oft gehörter Satz, der sich während unseres Osterwochenendes in der Hauptstadt einmal mehr bewahrheitete. Trotz Regen und erster Trotzphase ….

Wenn ich vor ein paar Jahren in Berlin zu Besuch war, habe ich mich vor allem für die angesagten Clubs der Stadt, die neuesten Klamottenläden und besten Flohmärkte interessiert. Heute, als Mama und Bloggerin war ich überwiegend auf der Suche nach schönen Spielplätzen, Kinderläden und Restaurants in denen auch Kinder willkommen sind…

…und so besuchte ich die liebe Anne in ihrem wunderschönen Kids Concept Store Tiny im ❤️ von Berlin. Sie verkauft wunderschöne und sehr hochwertige Kindermode von Labels wie Mini Rodini, WAWA oder Soft Gallery. Ich habe für meine Tochter dieses schöne Halstuch von Moumout Paris gekauft.

 

Tiny Store
Tiny Store

 

 

 

 

 

 

Nach einer ausgiebigen Shoppingtour gings für das zweite Frühstück in das angesagte East&Eden in der Torstraße. Den Tipp gabs übrigens von der lieben Anna von berlinmittemom Super leckere Kaffeespezialitäten und selbstgemachte Kuchen gibt es hier. Wer auf hausgemachte Smoothies steht, ist hier auch toal richtig.

Und so sah unser Frühstück aus…

 

Gut gestärkt zog es uns auf den Ökomarkt auf dem Kollwitzerplatz. Immer Samstags von 09:00-16:00 Uhr. Hier gibt es wirklich alles. Oliven, Frische Kräuter, Obst&Gemüse, Fair Trade Mode für Jung&Alt, Brot und Blumen u.v.m. alles Bio versteht sich… das schöne für Familien ist, dass es direkt nebenan einen Spielplatz gibt. Auf dem haben wir uns, trotz Regen, dann auch ausgetobt… Mit dabei, der wunderbare Regenanzug von Ducksday. Eine Kaufentscheidung, die ich immer wieder treffen würde. Der Anzug sieht nicht nur niedlich aus, er hält einfach was er verspricht. Die Marke hat bereits den ISPO Award als interessantester Newcomer in der Outdoor-Kinder-Mode bekommen. Das belgische Label setzt auf das Motto: „No matter what the weather is like we want to take your children outside to play“. Die Regenkollektion von Ducksday sind in den Größen von 74 bis 116 erhältlich. Ich mag die süßen Designs und die tolle Qualität. Auch den Preis halte ich für angemessen. Die Marke hat auch eine UV- Strandkollektion im Angebot. Schaut mal hier.

 

Absolut empfehlenswert ist das Cafe Dreikäsehoch. Hier haben wir den vermutlich leckersten Cheesecake der Stadt verputzt. Yummy war das…

Beobachten….
…und zugreifen

 

Am Abend gings dann ins Dudu. Hier solltet ihr unbedingt einen Tisch reservieren. Wer auf Sushi steht, ist hier goldrichtig. Der Laden ist mega stylo. Extrem düster, heiße Bedienungen ; ) und extrem leckeres Essen. Obwohl der Ladenicht wirklich für kleine Kinder geeigenet ist, waren alle super nett und es gab sogar einen Hochstuhl. Für die Kids gibt es Reis mit eeingelegten Hühnchen. Meine Kleine hat es geliebt. Auch, wenn der Platz danach aussah wie….na ihr wisst schon. Aber auch das wurde lässig hingenommen. Wir haben den Tisch bereits ab 18 Uhr bestellt, da war es noch relativ ruhig. Perfekt für ein feines Dinner mit Kind.

Und welche Berlin Tipps habt ihr mit Kind? Immer her damit….

 

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Waldgeister

Ach was liebe ich den Wald! Er ist so schön geheimnisvoll und ich kann mich herrlich in ihm verlieren…

Stundenlange Waldspaziergänge, auch gern mal abseits der Wege, waren ein fester Bestandteil meiner Kindheit. Gemeinsam mit meinem Vater habe ich die schönsten „Buden“ im Wald gebaut, in denen wir sogar geschlafen haben. Ich muss dazu sagen, dass ich wirklich ein absolutes Dorfkind bin. Bullerbü ist ein Witz gegen das Dorf in dem ich aufgewachsen bin. Lediglich einen Briefkasten hatten wir, mehr nicht. Mehr brauchten wir Kinder auch nicht. Wir hatten uns, den Wald und unsere Neugierde.

Es war uns egal, ob es stürmt, regnet oder schneit. Wir waren Draußen anzufinden – zu jeder Jahreszeit. Ich kannte jeden Kletterbaum, bei Schnee spannten wir unsere Schlitten hinter die Pferde und wenn der See gefroren war, dann wurde Eishockey gespielt, von früh bis spät. Zu Weihnachten machte das ganze Dorf einen Waldspaziergang mitten durch den Wald, bis irgendwann ein riesiger Tannenbaum erstrahlte, behangen mit zahlreichen Lichtern und Geschenken. Jedes Kind durfte sich eines davon aussuchen, musste aber vorher ein Gedicht aufsagen. Ach ja, so eine Kindheit auf dem Land hat schon was… Ich könnte noch so viel mehr von ihr berichten…

Jetzt, wo ich als Mutter selbst vor der Entscheidung stehe, ob wir mit unserer Tochter aufs Land ziehen wollen, oder ob sie ihre Kindheit in der Stadt verbringen wird, da kommen sie wieder hoch, die Kindheitserinnerungen. Und um ehrlich zu sein, ich sehne mich sehr nach dem Wald, nach dem Duft der Feldwege und der Ruhe. Der frischen Luft, dem Vogelgezwitscher und dem Morgentau auf den Wiesen.

Genau das habe ich die letzten drei Tage, zumindest für eine Weile, mal wieder genießen dürfen. Unsere kleine Familie hat einen Kurzurlaub im Harz gemacht. Wir haben uns eine wunderschöne Hütte im Torfhaus Harzresort  gemietet und haben ganz einfach nur die Natur und unsere Gemeinschaft genossen.

Die Unterkünfte sind modern eingerichtet, ohne dabei den typischen Hüttenzauber vermissen zu lassen. Abends lädt der Kamin zum verweilen ein, genau wie die integrierte Sauna. Im benachbarten Hotel können auch die „Hüttenurlauber“ den Wellness- und Fitnessbereich  nutzen. Ein Restaurant und ein Globetrotter-Store sind direkt nebenan. Am Torfhausberg, den man vom Fenster aus sehen kann, wird im Winter ordentlich gerodelt.

Das Torfhaus Harzresort ist der ideale Ort für Familien, die einen idyllischen Platz suchen, welcher gleichzeitig gängige Annehmlichkeiten bietet und gleichzeitig das Gefühl verleiht, in der abenteuerlichen  Wildnis zu verweilen More Info.

 

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Sommer, Sonne & Familie

Wie sehr habe ich mich auf den diesjährigen Sommerurlaub gefreut! Sommer, Sonne und Meer – eine Auszeit für unsere kleine Familie und der erste, richtige Familienurlaub zu Dritt.

Mit dem Reiseziel taten wir uns allerdings schwer. Wie heißt es so schön: Wer die Wahl hat hat die Qual. So rückte der Sommer also immer näher und die Flugpreise stiegen. Es musste eine Entscheidung her. Ab jetzt gingen wir sachlich an die Sache. Sprich:Wohin fliegt man unter 3 Stunden? (denn länger wollten wir mit einem fast einjährigen Kind nicht fliegen) und wo ist es schön warm aber nicht zu heiß fürs Kind? Wo ist die ärtzliche Versorgung gewährleistet ? Und was liegt preislich in der goldenen Mitte?

Die balearische Lieblingsinsel der Deutschen, Mallorca, machte das Rennen und so buchten wir über Airbnb das wunderschöne Studio auf der Finca Can Rapinya  in Algaida, ca. 30 Kilometer von Palma entfernt. Die Fotos überzeugten uns auf Anhieb. Da die Familie gerade erst begonnen hatte, das liebevoll hergerichtete Studio zu vermieten, konnten wir uns nicht auf bereits eingetragene Bewertungen verlassen. Wir mussten also auf die Fotos und die netten Mails der Gastgeberin im Vorfeld vertrauen. Was soll ich sagen? Unser Vertrauen wurde mehr als belohnt! Schon die Ankunft spät am Abend zeigte, hier ist man herzlich Willkommen. Ein kühler Drink am beleuchteten Pool ließ die Anreisestrapazen schnell vergessen. Das Babybett stand aufgebaut neben unserem Bett, nebst einer riesigen Spielzeugkiste. Die vier Hunde unserer Gastfamilie begrüßten uns ebenfalls sehr herzlich. Der erste große Urlaub mit Kind konnte nicht besser starten.

 

Leo
Leo

Nach einem traumhaften Frühstück, mit allem was das Frühstücksliebhaberherz begehrt, starteten wir unseren ersten Ausflug auf der Insel. Die kurvigen Straßen führten uns in das malerische Bergdorf Valldemossa im Nordwesten der Insel. Bekannt wurde das Bergdorf durch den polnischen Komponisten Frédéric Chopin. Er verbrachte in Valldemossa einen Winter in einem Kloster und hinterließ Spuren, auf die sich heute noch zahlreiche Touristen begeben. Ein Superstar aus heutiger Zeit machte das Dörfchen ebenfalls bekannt. Michael Douglas gründete das Kulturzentrum Costa Nord. Hier gibt es Infos zu der Region und regelmäßige Kulturveranstaltungen. Michael Douglas besitzt schon seit vielen Jahren eine  Villa der absoluten Luxusklasse auf Mallorca. Also Augen auf…

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Valldemossa

Schon vor unserer Reise bekam ich von einer Freundin den Tipp, unbedingt zu dem San Juan Gastronomic Market in Palma zu gehen. Die Atmosphäre ist einmalig, das Interior-Design zum verlieben und das Essen erste Klasse. Der Food-Market befindet sich inmitten des Kulturzentrums S’Escorxador, auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofs. Von Austern über spanischen Jamón bis hin zu Tortillas findet man hier so ziemlich alles für ein gemütliches Tapas-Essen. Neben den klassischen spanischen Gerichten gibt es auch leckerstes Sushi und kleine Cheeseburger mit selbst gemachten Soßen. Auch die Weinliebhaber kommen hier nicht zu kurz. Wer gern ins Kino geht, kann dies gleich nebenan tun oder man genießt eine eiskalte Sangría Blanco mit Limetten und Orangen in der Abendsonne, auf dem Vorplatz. San Juan ist absolut empfehlenswert.

 

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San Juan Food Market

 

Ebenfalls in Palma und total angesagt, ist das Szeneviertel Santa Catalina. Starten sollte man den Tag hier definitiv in einem der zahlreichen Eck-Cafes mit einem Cappuccino und dem typischen mal­lor­qui­nischen Süßgeback Ensaïmada. Das ist eine gefüllte Blätterteigtasche, die einfach nur satt und glücklich macht. Gestärkt gehts dann rein ins Getummel. Das Viertel ist bekannt für seine zahlreichen Modeboutiquen und Interior-Shops, wie zum Beispiel der Vintage Furniture Store Frida Watson. Ein kleiner Laden, der von Mutter und Tochter gemeinsam geführt wird und besonders schöne Wohnaccessoires bietet.

 

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Emma Watson Vintage Furniture Shop

Wer beim Shoppen nicht nur auf angesagte Styles und Labels achtet, sondern auch auf den Mehrwert eines Produktes, der sollte mal in dem Fair Trade Laden der Vicente Ferrer Fundacion  in der Calle Annibal vorbei schauen.Die Produkte stammen aus einem Sozial Projekt in Indien, gegründet von dem bereits verstorbenen Missionar Vicente Ferrer Moncho. Jeder Kauf trägt hier zur Erhaltung der zahlreichen Förderprogramme bei. Ich habe hier für meine kleine Tochter einen wunderschönen Kissenbezug gekauft, mit pinken Elefanten – ein Traum. Die Sachen sind alle hervorragend verarbeitet und das Gefühl mit jedem gekauften Artikel etwas gutes zu tun ist unbezahlbar.

 

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Fair Trade Shop Vicente Ferrer

Ein paar Meter weiter leuchtet schon von weitem die gelbe Eingangstür des bconnected Concept Stores. Das Gründerpaar Christine Leja und Andree Mienkus verzaubern schon seit vielen Jahren die Interior-Liebhaber, immer nach ihrem Motto: tu was du liebst und liebe, was du tust. Und so mutet auch ihr Shop an. Liebevolle Details, eine tolle Auswahl an Designer Stücken und mein persönliches Highlight, die Unterwäsche Abteilung. Auch wenn einige Sachen meiner Meinung nach etwas überteuert sind, lohnt sich ein kleiner Shoppingausflug in diesen Laden.

 

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bconnected store Palma

Als Abschluss eines jeden Santa Catalina Besuches empfehle ich einen Abstecher zu dem überdachten Wochenmarkt Mercat de Santa Catalina. Geöffnet von Montag bis Samstag von 7-17 Uhr. Hier wird einmal mehr das cosmopolitische Flair des Viertels sichtbar. Mallorquinische Oma mit Trolli trifft auf schwedisches Topmodel mit SUV. Um die 50 Stände mit vorrangig regionalen Produkten haben von Blumen, über Käse, Oliven, Meeresfrüchte, Fleisch und Gemüse einiges zu bieten.

Vollgefuttert gehts ab zum Meer…

Kein Geheimtipp mehr, aber trotzdem unglaublich schön und absolut empfehlenswert ist die Cala Varques, eine kleine Bucht mit einem Sandstrand im Osten der Insel. Sie befindet sich an der Küste der Gemeinde Manacor zwischen den Orten S’Estany d’en Mas und Cales de Mallorca. Wer zu dem wunderschönen, feinen Sandstrand möchte, muss sich allerdings etwas anstrengen, denn der Parkplatz ist ca. 3 km entfernt und der Weg ist steinig und mühsam. Aber die Belohnung am Ende ist garantiert: glasklares Wasser in grünblauen Karibikfarben. Die Bucht ist umgeben von einem Felsbogen von dem besonders Mutige in das blaue Nass springen. Für die nicht so Mutigen, ist der Felsen ein beliebtes Fotomotiv. An dem Strand grenzt ein Pinienwald und eine sehenswerte Grotte, die im Sommer von einer Hippie-Kommune bewohnt wird. Dank ihnen, gibt es an dem entlegenen Strand auch eine kleine Bar mit super leckeren Cocktails. So kann es sich leben lassen. Für Kinder ist der Strand super geeigent, weil es ganz flach ins Wasser geht und der Sand super fein ist.

 

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Cala Varques

Der bei den meisten Mallorca-Urlaubern auch sehr beliebte Es Trenc Strand, gefiel uns auch, allerdings war es sehr voll dort. Wir hatten aber Glück und konnten eine kleine Mini-Bucht erobern, abseits vom großen Trubel. Wir hatten dort einen wunderschönen Strandtag und am Abend verwöhnten wir unsere Sinne im  Restaurant Cassai in Ses Salines. Das kleine, verträumte Restaurant befindet sich direkt an der Hauptstraße des kleinen Örtchens und bietet eine fantastische Küche. Leider flog zu diesem Zeitpunkt die spanische Nationalelf gegen die deutsche Mannschaft raus und somit war die Stimmung etwas gedrückt, das Essen war aber dennoch top.

 

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Cassai

 

Zu Beginn unserer Reise, war ich etwas skeptisch, ob die Lage unserer Unterkunft  im Inland so optimal sei, aber schnell war klar, kein Ziel auf der Insel ist länger als eine Stunde mit dem Auto entfernt. So fuhren wir meist gegen Mittag los, während unsere Kleine ihren Mittagsschlaf hielt. Das hat prima geklappt und weil die Finca einfach so wunderschön ist, sind wir einige Tage auch einfach mal ganz faul daheim geblieben und haben am Pool gechillt. Nur wir drei. Mit dem Duft von Lavendel, welcher auf dem gesamten Areal wächst, in der Nase und der Sonne auf der Haut. Ach was war das schön!

Unser Mallorca Fazit lautet also: Tolle Insel, schöne Strände, großartiges Essen, Familientauglich und die besten Gastgeber ever! Wir kommen wieder …

 

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Finca Can Rapinya

 

 

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Auf den Spuren Gottes

Keine Sorge, ich möchte euch nicht bekehren…

Vielmehr möchte ich euch ein kleines Fleckchen Erde vorstellen, welches ich vor kurzem mit meiner Familie besucht habe. Alte Kirchen, Burgen oder Schlösser haben mich schon immer sehr beeindruckt. Die uralten Mauern haben so viele Generationen erlebt und überlebt, sie zu besuchen bedeutet auch immer auf den Spuren unserer Vorfahren zu wandeln.
Das Kloster Drübeck ist ein ehemaliges Benediktinerinnenkloster am nördlichen Harzrand in Sachsen-Anhalt.
Unser kleines, schlichtes Zimmer befand sich im „Stall“, einem renovierten Stallgebäude. Das Interior ist sehr schlicht. Wer modernes Design sucht ist hier falsch. Hier liegt die Einfachheit im Fokus. Dennoch haben die Architekten bei der Restaurierung der Gebäude ein feines Gespür für die Verschmelzung von Moderne und Altem bewiesen. Insbesondere die großen Festsäle sind perfekt in die alten Bauten integriert.

Gäste mit Kindern sind hier ausdrücklich willkommen. Babybett und Hochstuhl stehen selbstverständlich bereit. Das kleine Cafe „Gärtnerhaus“,tischt den ganzen Tag über hausgemachte Leckereien und selbstgebackenen Kuchen auf und hat unsere „Baby-Extrawünsche“ jederzeit erfüllt. Die Klosterküche verarbeitet fast ausschließlich regionale Bio-Produkte und das schmeckt man. Das Essen war einfach nur fantastisch.

Da zu unserer Familie auch ein Familienhund gehört, suchen wir unsere Reiseziele oftmals auch danach aus, ob wir in der Nähe wandern können. In der Umgebung rund um das Kloster gibt es zahlreiche Wanderwege. Bis zur Brockenspitze sind es gerade einmal schlappe 16 Kilometer.

Auf dem Klostergut selbst, gibt es überall kleine Gärten, wie zum Beispiel den Rosengarten oder die Obstwiese. Hier haben wir einen wunderschönen Nachmittag auf der Picknickdecke verbracht diovan medication. Bullerbü ließ grüßen…

Einmal im Jahr veranstaltet das Kloster die „Romantische Klosternacht“. Dann erleuchtet das gesamte Gelände im Kerzenschein und man läßt sich von kulinarischen Leckereien verwöhnen. Einige, regionale Bands sorgen für die musikalische Stimmung.

Wer gerne mal dem Großstadtdschungel und dem hektischen Alltagswahnsinn entfliehen möchte, der sollte sich unbedingt für ein paar Tage in das „Haus der Stille“ einmieten. Hier lautet das Motto: Schweigen ist Gold! Gemeinsam wird meditiert, gebetet und gegessen. Alles ohne Worte.

Das Kloster Drübeck ist definitiv eine Reise wert. Vielleicht zur Rosenblüte ab Juni?

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Wo Hase & Igel sich Gute Nacht sagen

Raus aus der Stadt, rein in den Wald!

Seit ich Mutter bin, sehne ich mich noch mehr nach der Natur. Frische Luft, Ruhe und keine Autos. Genau so sollte mein Kurztrip aussehen. Mein Freund musste beruflich für drei Wochen nach New York und ich hatte absolut keine Lust mit Hund & Kind diese Zeit in unserer Stadtwohnung im dritten Stock zu verbringen. Deswegen suchte ich bei Airbnb nach einer Bleibe im Grünen und wurde schnell fündig.

Eine kleines, rotes Forsthaus im wunderschönen Solling bei Mohringen (Nähe Göttingen) wurde für 3 Tage unser Zuhause.

Der Förster höchstpersönlich begrüßte uns freundlich. Im Kamin loderten die Flammen und eine mollige Wärme umhüllte uns. Drei Frühstückseier von den Hühnern aus dem Garten standen auch schon parat. Welch netter Empfang.

Zwei großzügige Schlafräume (mit Babybett), zwei Bäder, ein Wohnzimmer und eine geräumige und kuschelige Wohnküche hat die Ferienwohnung zu bieten. Eingerichtet, mit viel Liebe zum Detail. Direkt vom Haus aus starten zahlreiche Wanderwege.

Im Sommer wie im Winter ein wundervoller Rückzugsort für Naturliebhaber mit Kind.

Ihr findet das Häuschen unter https://www.airbnb.de/rooms/4283747?s=Y_Puc1_d

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