Hüttenliebe

 

 

Abschalten.Durchatmen.Natur.

 

Genau danach war mir. Kein Großstadtlärm, kein ständiges Begrenzen meiner Tochter, weil sie wieder mal zu nah an der Straße läuft, oder die Glasscherben zerbrochnerer Bierflaschen aufhebt….

Das Kind einfach mal laufen lassen…..

In der Stadt ist das eigentlich unmöglich. Dabei sollten Kinder nicht ständig in ihrem Entdeckergeist gestoppt werden, nur weil es die äußeren Umstände nicht zulassen. Sie sollten frei sein. Frei die Welt erkunden. Einem Schmetterling nachlaufen, wenn ihnen danach ist.

Und so suchte ich bei Airbnb nach genau so einem Ort. Ein paar Klicks später fand ich ihn – eine einsame Hütte in Niederösterreich. Genauer gesagt im Waldviertel, ca. 1 1/2 Stunden von Wien entfernt.

Wiese, Wald und Wildschwein. Mehr wollte ich nicht. Die Beschreibung erinnerte mich sehr an eine Airbnb Unterkunft die ich vor einem Jahr besucht hatte, schaut mal hier. Ich musste also nicht lange überlegen. Diese Hütte sollte für 5 Tage unser Zuhause, unsere Oase sein.

Nina, die Gastgeberin hat ebenfalls zwei Kinder und nebenbei hat sie gerade eine Ausbildung zur Kräuterpädagogin gemacht. Ihr Wissen gibt sie gern während einer Führung durch ihren wunderschönen Garten kund, bei der Gelegenheit empfehle ich sehr, sich von ihr eine leckere Kräuterteemischung zupfen zu lassen.

Wer mag, darf auf Tuchfühlung mit Ninas Isländern gehen. Die finden auf dem Hof ihr Gnadenbrot und lassen sich nur zu gern von kleinen Kinderhänden streicheln. Mama&Papa sollten sich unbedingt in der beleuteten Kuppel, die hat Ninas Mann übrigens selbst gebaut, eine Klangmassage gönnen. Entspannung pur.

 

Mein persönliches Highlight war definitiv das Lagerfeuer am letzten Abend. Ganz traditionell mit Stockbrot, kokelnden Kindern und dem selbtgemachten Honiglikörchen. Ein Träumchen!

An einem etwas verregneten Tag zog es uns in den Wald, wo wir unter dem schützenden Blätterdach ein wunderschönes Holztippi gebaut haben. Geschmückt wurde es mit allem, was wir im Wald gefunden haben. So zierte eine alte Blechdose das Dach und eine Bussardfeder diente als Traumfänger. Übrigens, eines meiner Lieblingsspiele „Sachenfinder“, wir sammeln alles, was wir auf der Straße oder andernorts finden  und legen es in unsere Schatzkiste. Ganz so wie Pippi Langstrumpf.

Doch das Schönste, was mein Herz am meisten berührt hat, war die wachsende Selbstständigkeit&Selbstsicherheit meiner Tochter. Jeden Tag entfernte sie sich mehr von uns und wurde mutiger. Sie lief wie selbstverständlich über die Sommerwiese und jagte dem kleinen, gelben Schmetterling nach..Natur stärkt – jung&alt.

 

 

 

 

NATURELOVE ❤️

 

 

 

 

 

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