Ein Glas Leitungswasser bitte…

Lass laufen….

Zugegeben, ich war noch nie ein großer Fan von Leitungswasser. Sprudelwasser aus der Plastikflasche zog ich eigentlich immer vor.

Die ersetzte ich dann, der Umwelt zur Liebe, durch Glasflaschen. Recycling und so. Als ich dann schwanger wurde, habe ich irgendwie gar kein Leitungswasser mehr getrunken, weil ich immer Schiss hatte, dass da vielleicht doch ganz kleine, unsichtbare Keime auf mich lauern könnten. Unsinn, ich weiß. Obwohl man ja immer mal wieder Berichte über diese fiesen und extrem gefährlichen Legionellen liest. Das kommt aber nur selten vor, hab ich mir sagen lassen..

Als unsere Tochter dann geboren wurde, gabs erstmal die gute Muttimilch und später dann Hafermilch. Als die Brust nichts mehr hergeben wollte und Hafermilch langsam zu eintönig wurde, stiegen wir so langsam auf Tee um. Doch mit welchem Wasser sollte er zubereitet werden? Leitungswasser vs. teurer Wasserkiste.

Da meine Bedenken gegenüber dem Leitungswasser unverändert waren, musste der Mann im Haus nun wöchentlich Wasserkisten in den vierten Stock schleppen. Keine schöne Aufgabe, auch wenns Mukkis gibt…

Immer wieder habe ich mit dem Gedanken gespielt, unser Leitungswasser testen zu lassen. Das ist ja so eine Sache, die unter „Neueltern“ auch immer mal wieder Thema ist, aber irgendwie kaum wer macht. “ Zu teuer“, „ist das wirklich nötig?“, „wo kann man das überhaupt testen lassen“…

Auch ich habe meine Gedanken nie in die Tat umgesetzt, lieber haben wir geschleppt und geflucht, wenn mal wieder alle Flaschen leer waren. Bis ich vor Kurzem eine sehr nette Anfrage von IVARIO bekam. Mir wurde angeboten, unser Leitungswasser auf alle möglichen Dinge testen zu lassen. Dreimal dürft ihr raten, wie meine Antwort lautete. Liebend gern!

Nur zwei Tage später trudelte das Testpaket hier ein. Ich war überrascht, wie simpel der Inhalt war. Zwei Zettel und zwei kleine Behälter. Mehr nicht. Alles was ich tun sollte war, die beiden Behälter mit Leitungswasser zu befüllen und an die Firma zurückzusenden. Allerdings musste man vor und nach dem Einfüllen ein paar Kleinigkeiten beachten:

– Im gesamten Haushalt darf 4 Stunden vor der Probeentnahme kein Wasseranschluss verwendet werden (Dusche, Wasserhahn, Toilette, Waschmaschine..) am Besten entnimmt man die Probe gleich morgens

– Das Wasser muss ohne ein Vorlaufen entnommen werden

– Das Wasser nur aus einer, nicht aus mehreren Entnahmestellen entnehmen

-Nur kaltes Wasser soll entnommen werden

-Am selben Tag zurückschicken

Dem Paket liegt eine Bedienungsanleitung bei und im Internet kann man ebenfalls nochmal nachschauen.

Nur wenige Tage später, nachdem ich die Probe versendet habe, bekam ich eine Mail mit einem Link zu den Ergebnissen.

Das sieht dann so aus:

 

Insgesamt wurden 31 Prüfwerte ermittelt mit dem Ergebnis, dass unser Leitungswasser absolut bedenkenlos sei und wir so eine Menge Geld sparen könnten. Da haben sie wohl Recht. Irgendwie habe ich ja auch geahnt, dass unser Trinkwasser völlig okay ist, ich meine, es heißt ja auch immer, dass wir in Deutschland überall bedenkenlos unser Glas unter den Hahn halten können. Aber die Gewissheit zu haben, dass uns und vor allem unserer Tochter dadurch wirklich keine gesundheitlichen Konsequenzen „drohen“, fühlt sich irgendwie besser an.

Ab jetzt wird das kostbare Gut, was Wasser auf dieser Welt nunmal ist, aus der Leitung getrunken. Mein Freund freut sich schon, endlich keine Kisten mehr zu schleppen. Vielleicht schicke ich ihn dafür jetzt ins Fitnessstudio…

Übrigens, IVARIO bietet einen Test speziell für Eltern und ihr Baby an. Getestet wird, ob das Leitungswasser für die Zubereitung von Nahrung für Babys, Kleinkinder und für werdende Mütter während der Schwangerschaft geeignet ist. Schaut mal hier.

 

 

 

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