Sicher Naschen für Beikostneulinge

Beikost. Seit ein paar Wochen dreht sich bei mir alles rund um das Thema Babyernährung. Wann gibt es den ersten Brei? Welches Gemüse landet zuerst in dem jungfräulichen Magen meiner Tochter? Fleisch ja oder nein? Bio oder Standard? Tausend Fragen, auf die es keine Antworten geben kann, da Ernährung eine ganz individuelle Angelegenheit ist. Bei uns Erwachsenen genau so wie bei unseren lieben Kleinen. Vergleichen macht hier wenig Sinn. Manche Kinder fordern schon mit 4 Monaten ihren ersten Brei ein, andere wiederum wollen sich am liebsten nie von Mamis Brust trennen.

Bei uns gab es den ersten Brei mit 6 1/2 Monaten. Ich persönlich habe mich, ganz klassisch, für den Pastinakenbrei für den Einstieg entschlossen. Nach einer Woche gab es Kürbis, dann Kartoffel und jetzt wird wild kombiniert. Meine neuesten Kreationen findet ihr unter Süß & Sauer.

Aber zurück zur Einführung. Heute wollen viele Eltern die Beikost spielerisch einführen, ohne feste Breimahlzeiten einhalten zu müssen und verzichten dabei gänzlich auf pürierte Babynahrung. Baby-Led Weaning (BLW), zu deutsch „Vom Baby gesteuertes Entwöhnen/ Abstillen“, ist die Alternative zur klassischen B(r)eikosteinführung – statt Brei gibt es Fingerfood und zwar von Anfang an. „Publiziert wurde über diese Methode erstmals von Gill Rapley, einer Kinderkrankenschwester und der stellvertretenden Direktorin der „Baby Friendly Initiative“ des britischen UNICEF Büros.

Für die Einführung mit dieser Methode spricht einiges. Pürierte Nahrung schmeckt anders als unpürierte Kost. Je mehr Zutaten vermischt werden, desto schwieriger lassen sich einzelne Bestandteile herausschmecken. Selbst gekochte Breie werden außerdem oft mit Obstsäften verfeinert, welche vom eigentlichen Geschmack ablenken. Babys werden so auch bei herzhaften Gerichten auf „süß“ getrimmt. In Fertiggläschen lauern viele versteckte Zusatzstoffe wie Zucker oder künstliche Aromen – all das beeinflusst die Geschmacksentwicklung negativ. Außerdem wird die Hand-Mund-Koordination von Anfang an trainiert. Zudem kann die ganze Familie zusammen essen, ohne dass ein Elternteil mit Füttern beschäftigt ist.

Wer sich mit dieser Methode intensiver auseinandersetzt, wird noch weitere Vorteile gegenüber der klassischen Breikost entdecken. Ich persönlich fand die Idee der „selbstbestimmten“ Ernährung zu Beginn auch reizvoll, allerdings hat sich meine Tochter mehrmals heftig verschluckt und das, obwohl ich ausschließlich weichgekochte Nahrung verwendet habe. Für mich hat sich dieses Thema dann ziemlich schnell erledigt. Bis ich vor einigen Tagen den primamma Fruchtsauger entdeckt habe. Für mich eine der besten Erfindungen für kleine Beikost-Anfänger. Die Kleinen können frisches Obst und weiches Gemüse probieren und genießen ohne die Gefahr sich zu verschlucken. Möglich machen das die kleinen Löcher in dem Silikonmundstück. So können sie das volle Aroma erkunden, frisch und unpüriert.

Die Variationen kennen kaum Grenzen – von Apfel, Banane, Birne, Karotte, Gurke bis zu kleinen Heidelbeeren: Einfach in das für Babys angenehm weiche Silikonteil einfüllen, mit dem Schraubring auf den Griff schrauben und schon kann der Genuss beginnen. Praktisch: Der an die kleinen Hände angepasste Griff liegt sehr gut in der Hand. Das hygienische Silikonteil ist einfach, schnell und unkompliziert zu reinigen. Der Deckel verschließt den Fruchtsauger bei Esspausen oder auch während des Transports.

Übrigens: es gibt den Fruchtsauger auch mit einem Netz anstelle des Silkonaufsatzes.

So oder so ist der Fruchtsauger eine tolle Alternative zum herkömmlichen Fingerfood! Und ganz nebenbei, eine prima Beschäftigung, die für Mami & Papi eine kurze Kaffeepause bedeuten kann…

 

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